ADAC Schneeketten-Test: Die Stahlkette ist unschlagbar

Im aktuellen Schneekettentest des ADAC wurden Schneeketten, Traktionshilfen und ein Spray, das als Anfahrtshilfe wirken soll, verglichen. Ergebnis: Kein Produkt erreicht die Note “sehr gut”. Und: Die gewohnte Schneekette hat keineswegs ausgedient. Im Gegenteil: Alle sieben Ketten aus Stahl wurden mit „gut“ bewertet. Erstmals schaffte es aber auch ein Textilprodukt, die Michelin Easy Grip II, mit  einem knappen “gut” ins Mittelfeld. Das getestete Spray ist keine Alternative, um das Auto sicher durch den Winter zu bewegen. Es erreichte nicht einmal eine befriedigende Bewertung.

Testsieger ist die Stahlkette Pewag Servo (Note 1,8) aufgrund hervorragender Verschleißwerte. Außerdem ist die Montage einfach, Nachspannen ist bei diesem Produkt nicht erforderlich. Die Walmec Klack & Go New erlangt ebenfalls die Note 1,8. Diese Kette teilt sich somit den ersten Platz mit der Pewag Servo. Die feingliedrige Kette hat gute Werte auf allen Oberflächen. Die Schneekette Thule CS-10 (2,0) kann selbst nach einer Frostnacht problemlos vom Reifen abgenommen werden. Die RudMatic Hybrid (2,0) ist eine Schneekette mit Bauteilen aus Stahl, kombiniert mit textilen Elementen. Sie hat eine gute Traktion auf Eis und sehr gute Verschleißeigenschaften. Die Schnellmontagesysteme Rud Centrax (2,1) und die neue Thule K-Summit (3,0) zählen im Test ebenfalls zu den Schneeketten. Sie erweisen sich in der Montage und Demontage als recht gut. In den Leistungen auf Schnee und Eis liegen sie allerdings hinter den anderen Schneeketten.

Das neuartige Produkt Easy Grip von Michelin aus Kunststoffseilgeflecht liefert im Test sensationelle Traktionswerte auf Schnee. Aber: Bei Geschwindigkeiten über 40 km/h gab es Probleme mit dem Halt auf dem Rad. Die Montage ist nicht ganz leicht. Den Verschleißtest besteht das Textilprodukt nicht. Insgesamt bekommt es gerade noch ein gut (2,4).

Das Reifenspray Snow Grip versagt. Es hält nur wenige hundert Meter, danach ist das Produkt vom Reifen abgefahren. So verleitet das Spray dazu, ein Fahrzeug in Betrieb zu nehmen, das schon nach kurzer Zeit nicht mehr sicher zu bewegen ist.

Der ADAC rät, das Aufziehen der Schneeketten auf jeden Fall ohne Zeitdruck in Trockenübungen zu trainieren. Konsequenz des gekonnten Umgangs mit der Kette: Sie wird im Ernstfall schneller aufgelegt. Man muss nicht erst dann üben, wenn die Situation, zum Beispiel an einer Bergstraße, prekär wird.

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Test: Winterreifen-Shops 2011

Die kalte Jahreszeit wirft bereits ihre Schatten voraus, für viele Autofahrer das Zeichen, ihr Fahrzeug mit Winterreifen auszustatten. Ein anstehender Winterreifen-Kauf kann jedoch schnell zum eisigen Alptraum werden, wenn der Kunde falsch beraten wird oder zuviel bezahlt. Denn die passende Bereifung ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt, um bei nassen und glatten Straßen nicht ins Schliddern oder gar ins Schleudern zu kommen. Gerade beim Online-Reifenkauf ist die Wahl des richtigen Anbieters entscheidend. Testsieger.de hat im September und Oktober 13 Online-Shops für Winterreifen getestet.

Das Ergebnis: Wie schon im letzten Jahr ist ReifenDirekt.de Testsieger (Note 1,85). Der Shop überzeugt in allen Belangen. Für die Kategorien „Produkt & Preis” und „Sicherheit” erhält ReifenDirekt.de sogar die Note „sehr gut”. Erstmals unterschreitet ein weiterer Anbieter die Note 2,0: Popgom.de ist dem Testsieger mit einem Abstand von nur 0,06 Notenpunkten dicht auf den Fersen und erreicht die Gesamtnote 1,91. Reifendiscount.de (2,16), ATU (2,27) und Reifen-Pneus-Online.de (2,28) belegen hinter den beiden Spitzenreitern die Plätze drei bis fünf.

Preise vergleichen lohnt sich beim Online-Reifenkauf: Wer sich ausgiebig informiert, kann bares Geld sparen. Im Test betrug die Preisdifferenz zwischen den jeweils günstigsten Angeboten der Shops bis zu 16 Euro je Reifen. Umgerechnet auf einen ganzen Reifensatz kann der Kunde so bis zu 64 Euro sparen – das sind immerhin 38 Prozent. Wer auf Qualität setzt und sich für einen Premium-Reifen entscheidet, hat ähnliches Sparpotential: Bis zu 29 Prozent Ersparnis sind hier möglich. Preissieger wurde Reifenshop24.net mit einer Gesamtnote von 2,4 (Gut).

Für viele Autofahrer ist die persönliche Beratung in der Werkstatt eine sehr wichtige Entscheidungshilfe beim Reifenkauf. Bei den getesteten Online-Anbietern attestiert Testsieger.de Nachholbedarf: Nur zwei Shops schickten auf Anfrage ein konkretes Angebot für Winterkompletträder ohne Angabe der Reifengröße. Die restlichen Shops verwiesen an den Händler – mit der Bitte, die richtigen Reifengrößen selber zu ermitteln. Auch der E-Mail- und Telefonservice der Shops ist verbesserungswürdig: Nur sechs Anbieter sind an Wochenenden telefonisch erreichbar, und auch unter der Woche sind die Hotline-Zeiten im Vergleich zu anderen Sparten eingeschränkt.

Nachbessern müssen einige Shops bei der sicheren Datenübertragung. Vier der getesteten 13 Anbieter nutzen keine SSL-Verschlüsselung für die Kundendaten – mittlerweile eigentlich Standard im Online-Handel. Die Zahlung hingegen ist beim Online-Reifen-Kauf überwiegend komfortabel und sicher: Eine Zahlung über PayPal ist nur bei einem Shop nicht möglich, beim Testsieger und drei weiteren Shops kann der Kunde sogar erst nach Erhalt der Ware bequem auf Rechnung zahlen.

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Runderneuerte Winterreifen im GTÜ-Test

In Deutschland müssen seit Ende des letzten Jahres bei Eis- und Schneeglätte geeignete Reifen montiert sein, ansonsten droht ein Bußgeld und die Kaskoversicherung kann bei einem Unfall die Regulierung ganz oder teilweise verweigern. Damit wird aus der generellen Empfehlung, von O(ktober) bis O(stern) umzurüsten, im Auto-Winter 2011/2012 erstmals eine Notwendigkeit. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hin.

Als preiswerte Alternative zu neuen Winterreifen bieten sich Runderneuerte an, die deutlich preiswerter angeboten werden: Im Vergleich zu Marken-Winterreifen kosten die Recycling-Reifen meist weniger als die Hälfte. Doch was taugen die Second-Hand-Pneus auf Schnee, Matsch und nasser Straße? Die GTÜ und der Auto Club Europa (ACE) wollten es genau wissen und haben drei Profile der gleichen Prozedur unterzogen, mit der die Testpartner auch Neureifen prüfen.

Bei den Schneetests überrascht der Respa Ökon MS 790: Dank seiner sehr weichen Gummimischung bietet dieser Preiswert-Pneu auf Schnee eine Seitenführung fast wie ein moderner Winterreifen. Etwas schlechter kommt der MS 830 vom selben Hersteller den Berg hinauf. Mit deutlichen Einbußen im Fahrverhalten hinkt der Rigdon Winter Ass 181 hinterher. Aber insgesamt enttäuschen die Runderneuerten im Schnee nicht.

Vor Aquaplaning, dem Aufschwimmen in der Wasserpfütze, schützen die Runderneuerten sehr gut. Enttäuschung dann beim Bremsen und im Handling auf kurvenreichem Rundkurs. Über zehn Meter mehr Anhalteweg als der Beste im Neureifentest (siehe GTÜ-Winterreifentest 09/2011). Auch auf der bewässerten Handlingstrecke funktionieren die Runderneuerten nur mäßig. Das Winter Ass von Rigdon findet keinen Grip, mit dem MS 830 von Respa ändert sich das Fahrverhalten völlig.

Auf trockener Strecke bremst der Winter Ass nicht schlechter als ein Neureifen. Letzter Platz für den MS 830, bei dem auch die Fahrstabilität zu wünschen übrig lässt.

Die Gummimischungen der Runderneuerten rollen schwerer ab, verbrauchen so mehr Kraftstoff als Neureifen. Ganz im Gegensatz dazu der Schnelllauftest. Hier beweisen die Runderneuerten, dass es strukturell keine Probleme mehr gibt.

Das „Schlusslicht“ im aktuellen GTÜ-Winterreifentest erreichte mit 171 Punkten noch ein „bedingt empfehlenswert“. Trotz voller Punktzahl bei den Preisen gelingt dies keinem der drei Recycling-Pneus. Auf Schnee können die Runderneuerten noch überzeugen, auf nassen und trockenen Straßen führen sie jedoch zu unausgewogenem Fahrverhalten und langen Bremswegen. (ampnet/nic)

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ADAC Winterreifen Test 2011: 9x Gut, 18x Befriedigend

Der ADAC hat gemeinsam mit der Stiftung Warentest 16 Winterreifen der Dimension 195/65 R15 T sowie 14 Winterreifen der Größe 175/65 R14 T getestet. Das Ergebnis: Insgesamt neun Reifen bekommen ein „gut“ und sind somit „besonders empfehlenswert“. 18 Reifen wurden mit „befriedigend“ bewertet, zwei bekamen ein „ausreichend“ und einer sogar „mangelhaft“. Auch in diesem Jahr konnte kein Produkt ein „sehr gut“ erzielen.

Bei den 195ern wurde der Trayal Arctica mit „mangelhaft“ bewertet. Er verursacht den höchsten Kraftstoffverbrauch, erzeugt ein lautes Geräusch und hat deutliche Schwächen auf Schnee und Eis. Außerdem schneidet er auf nasser Fahrbahn sehr schwach ab.

Die sechs guten Reifen der 195er Dimension zeigen eine durchweg ausgewogene Leistung. Der Continental ContiWinterContact TS830 und der Semperit Speed-Grip2 überzeugen durch den geringsten Verbrauch. Bestnoten auf Nässe bekommt der Goodyear UltraGrip8. Der Dunlop SP Winter Sport 4D überzeugt gleichermaßen in vielen Einzelkriterien und befindet sich somit insgesamt auf einem hohem Qualitätsniveau. Über die niedrigsten Verschleißwerte verfügt der Michelin Alpin A4. Der Pirelli Winter 190 Snowcontrol Serie 3 verdient die gute Note unter anderem wegen seiner Leistungen auf Eis.

Bei den 175ern bekommen drei getestete Produkte das Urteil „gut“: Continental ContiWinterContact TS800, Michelin Alpin A4 und Dunlop SP Winter Response. Zehn Produkte erreichen ein „befriedigend“. Negativ sticht in dieser Gruppe der Falken Eurowinter HS439 hervor. Er erreicht, wie auch sein Bruder in der größeren Dimension, nur ein „ausreichend“. Dieser Reifen hat deutliche Schwächen auf Schnee.

Die Kostenfrage sollte beim Winterreifenkauf nur ein untergeordnetes Argument sein. Dies zeigte sich auch bei der Überprüfung von sechs Ganzjahresreifen, von denen keiner die Tester überzeugen konnte. Deshalb rät der ADAC: Preise in der Region vergleichen, denn auch für Top-Produkte gibt es meist unterschiedliche Angebote.

Der ausführliche ADAC Winterreifentest ist in der Oktoberausgabe der ADAC Motorwelt und im Internet unter www.adac.de nachzulesen.

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GTÜ Winterreifen-Test 2011

Die Ergebnisse des GTÜ Winterreifentest 2011

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und der Auto Club Europa (ACE) haben acht aktuelle Premium-Winterreifen der „Golf-Segment“-Größe 205/55 R 16 91H einem Praxistest in den Alpen und auf einer speziellen Reifenteststrecke unterzogen. Die neuen Matsch- und Schnee-Spezialisten (M+S) von Continental, Dunlop, Fulda, Goodyear, Michelin Nokian, Pirelli und Semperit mussten in den Disziplinen Traktion auf Schnee, Handling und Bremsen auf schneebedeckter, nasser und trockener Fahrbahn sowie Aquaplaning ihr Können unter Beweis stellen.

Als Testsieger nach Punkten fuhr der Goodyear Ultra Grip 8 (500 Euro pro Satz) durchs Ziel, gefolgt vom Preis-Leistunsgsieger Semperit Speed Grip 2 (426 Euro). Ebenfalls mit der Note „sehr empfehlenswert“ bewerteten die GTÜ-Experten den Continental Winter Contact TS 830 (518 Euro), den Dunlop SP Winter Sport 4D (526 Euro) und den Pirelli Snowcontrol Serie 3 (498 Euro). Mit „empfehlenswert“ schnitten die Winterreifen Nokian WR 03 (438 Euro) und der Michelin Alpin A4 ab (538 Euro). Letzter im Test wurde mit „bedingt empfehlenswert“ der Fulda Kristall Control HP (450 Euro).

Bei Traktionstests auf Schnee zogen die M+S-Spezialisten von Goodyear und Dunlop souverän an den übrigen Testkandidaten vorbei. Das breite Feld der Premium-Winterreifen folgte in geringem Abstand dicht geschlossen. Nur der Fulda fiel in dieser Disziplin etwas ab.

Beim Bremsen auf schneebedeckter Fahrbahn fielen die Unterschiede bei den Testkandidaten minimal aus. Der Altmeister Conti teilte sich hier mit Goodyear den ersten Platz. Auf der Schneestraße boten Goodyear, Dunlop und Pirelli die größten Sicherheitsreserven. Auch Semperit, Conti, Michelin und Nokian waren echte Winterkönner. Einziger Ausfall: der Fulda-Reifen.

Das Profildesign der Winterreifen spielte beim Nässetest die entscheidende Rolle. Bei Aquaplaning wurden die Unterschiede deutlich. Hier hatte Goodyear die Profilrillen vorn. Ebenfalls gute Sicherheit bot der Conti. Der Rest des Testfelds zeigte kaum Unterschiede.

Kurze Bremswege bei Nässe gehen auf das Konto der Gummimischung. In dieser Disziplin stellte Semperit den Sieger, Fulda stoppte eine Wagenlänge später und belegte damit den letzten Platz.

Beim Wettbewerb um den kürzesten Bremsweg auf trockener Straße gewann Goodyear. Die Mitbewerber folgten geschlossen mit etwa zwei Metern Respektabstand. Hier war Fulda wiederum der Verlierer.

Die Unterschiede unter den Premiummarken sind deutlich geringer geworden, erklärte die GTÜ. Goodyear ist mit dem neuen Ultra Grip 8 ein guter Wurf gelungen. Er fährt den Sieg nach Ansicht der Experten verdient nach Hause, dicht gefolgt von Conti, Semperit, Dunlop und Pirelli, die allesamt sehr zu empfehlen sind. (ampnet/nic)

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Conti Cross Contact UHP ist Testsieger im 4×4-Sommerreifentest

Beim 4×4-Sommerreifen-Test der „Auto Zeitung“ (Heft 15/2011) wurde der Conti Cross Contact UHP in der Größe 235/60 R 18 W mit deutlichem Abstand zum Testsieger ernannt. Die Redakteure bescheinigten ihm, dass er „auf nassem Untergrund Maßstäbe beim Bremsen und in der Lenkpräzision setzt“ und vergaben die beste Gesamtnote auf Nässe. Auch auf unbefestigten Wegen „macht der Conti durchweg eine gute Figur, bremst und zieht sehr stark auf Schotterpisten“.  Im Gelände erhielt der Reifen dafür ebenfalls die höchste Gesamtnote.

Insgesamt wurde der Conti Cross Contact UHP mit 340 von 400 Punkten klarer Testsieger. Auch die in der Reifenentwicklung grundsätzlich bestehenden Zielkonflikte zwischen Rollwiderstand und Nassgriff wurden bei dem Test deutlich: Für eine sehr einseitige Auslegung auf einen sehr niedrigen Rollwiderstand bezahlte ein Wettbewerber bei der Standardprüfung „Vollbremsung aus 100 km/h auf Nässe“ mit einem um sechs Meter deutlich verlängerten Bremsweg und einer Restgeschwindigkeit von 30 km/h, wo das mit Continental-Reifen bestückte Testfahrzeug, ein Audi Q5 3.2 FSI Quattro, bereits stand.(ampnet/jri)

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ADAC Sommereifen Test 2011: Mit den meisten kommt man gut über den Sommer

Alarmierendes Ergebnis im aktuellen Sommerreifentest, von ADAC und Stiftung Warentest: Ein über 22 Meter längerer Bremsweg auf nasser Fahrbahn unterscheidet einen Testsieger vom Schlusslicht. Im Ernstfall kann das über Leben und Gesundheit entscheiden. Dennoch: Den Autofahrern steht mit zwölf “guten” und elf “befriedigenden” Modellen eine ausreichende Auswahl an Reifen zur Verfügung, um gut über den Sommer zu kommen. Sieben Reifen zeigen allerdings – vor allem auf nasser Fahrbahn – so schlechte Leistungen, dass man vom Kauf dieser Produkte abraten muss. So kommt zum Beispiel der beste 175er-Reifen, der ContiPremiumContact 2, beim Bremsen auf nasser Fahrbahn schon nach 58,3 Metern zum Stehen, der italienische Dayton braucht dazu 80,4 Meter.

Testergebnisse Sommerreifen 195/65 R15

Getestet wurden Reifen aus zwei Größenklassen, wie sie in der Mittelklasse etwa beim Skoda Octavia (195/65 R15V) zum Einsatz kommen, sowie eine etwas kleinere Dimension, die auf den Ford Fiesta oder den Citroën C2 (175/65 R14T) passt. Neben dem Verhalten auf trockener und nasser Fahrbahn wurden das Geräuschverhalten, der Kraftstoffverbrauch und der Verschleiß untersucht. Im zusätzlich durchgeführten Schnelllauftest fielen in der größeren Dimension zwei Reifen (Point S und Chengshan) negativ auf. Der Point S bestand den verschärften ADAC-Test nicht, der Chengshan fiel sogar durch den einfacheren DIN-Test.

Testergebnisse Sommerreifen 175/65 R15

Testsieger bei den 195ern wurde der Vredestein Sportrac 3 mit sehr ausgewogenem Fahrverhalten und der Bestnote auf Nässe. Am anderen Ende der 16 Reifen finden sich drei Billigprodukte (Sava intensa hp, Point S Summerstar 2 und Chengshan CSR 66). Der Chengshan mit extrem schlechten Nässewerten zeigt, wie mangelhaft abgestimmt diese Produkte teilweise sind: Er hat mit Abstand den besten Verschleißwert. Beim Sava und beim Point S liegt in der schwachen Seitenführung bei Nässe der Grund für die Abwertung.

In der kleineren Dimension erhielt der ContiPremiumContact 2 vor dem Uniroyal RainExpert die besten Noten. Auch hier gab es mit dem Dayton D110 einen als “mangelhaft” eingestuften Reifen. Der ausführliche Test ist in der Märzausgabe der ADAC Motorwelt und unter www.adac.de nachzulesen.

Bilder: ADAC

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GTÜ-Sommerreifentest 2011: Ökologie versus Sicherheit

Moderne Leichtlaufreifen, die sich durch einen niedrigen Rollwiderstand auszeichnen, bergen ein nicht zu verachtendes Spritsparpotenzial in sich. Bei stetig steigenden Kraftstoffpreisen ein heißes Thema für alle Autofahrer. Doch bei einigen dieser Öko-Reifen bleiben die Sicherheitsreserven speziell bei nasser Fahrbahn auf der Strecke. Multifunktionale Eigenschaften der Pneus sind meist noch unterentwickelt. Zu diesem Ergebnis kommt der gemeinsame Sommerreifentest der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und des ACE Auto Club Europa. Sieben Marken-Pneus der Dimension 205/55 R16 91 V mussten ihr Können im Hinblick auf Rollwiderstand, Bremsverhalten und Vorbeifahrgeräusch unter Beweis stellen.

Testsieger mit der Note „sehr empfehlenswert“ wurde unter Berücksichtigung sämtlicher Bewertungskriterien der Sommerreifen von Continental PremiumContact 2 (296 Euro für vier Reifen). Mit ausschlaggebend dafür war die höhere Gewichtung, die die GTÜ-Tester den Sicherheitseigenschaften zugewiesen haben (siehe Ergebnistabelle). Auch der Pirelli Cinturato P7 (312 Euro) bekam ein „sehr empfehlenswert“ und belegte als „sicherer Allrounder“ Platz zwei. Der Dunlop SP Sport Fastresponse (288 Euro) landete im Testranking mit einem „empfehlenswert“ auf einem guten dritten Platz. Als „empfehlenswert“ eingestuft wurde auch das finnische Reifenfabrikat Nokian V (336 Euro). Dieser Reifen meisterte den Spagat zwischen Ökologie und Sicherheit gekonnt und belegte damit im Ranking Platz 4. Nur wegen seiner relativ guten Sicherheitseigenschaften erreichte der Bridgestone Turanza ER 300 Ecopia (328 Euro) noch ein „empfehlenswert“ und kam so auf Rang 5. Der Michelin Energy Saver (348 Euro) und der Goodyear Effecient Grip (288 Euro) fuhren im Test eher hinterher. Sie landeten auf den beiden letzen Plätzen und errangen daher nur ein „bedingt empfehlenswert“.

Die GTÜ rät allen Autofahrern, sich beim Reifenkauf nicht allein auf die Angaben der Hersteller zu verlassen, denn nicht jeder rollwiderstandoptimierte „Öko-Reifen“ hält, was die Werbung verspricht.

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Ganzjahresreifen im GTÜ-Vergleichstest 2010

Mit Ganzjahresreifen lässt sich Zeit und Geld sparen. Der lästige Reifenwechsel im Herbst und Frühjahr entfällt. Doch sind die Allwetter-Pneus wirklich Alleskönner, die bei Schnee und trockener Straße für bestmögliche Sicherheit sorgen, oder sind sie nur ein schlechter Kompromiss?

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und der ACE Auto Club Europa wollten es genau wissen und haben vier Ganzjahresreifen der Marken Federal, Goodyear, Hankook und Vredestein in der Dimension 185/60 R 15 H im direkten Vergleich mit Winter- und Sommerreifen in der Praxis getestet. Die Anforderung war klar definiert: Ob
Schnee, Schneematsch, Nässe oder heiße Sommerstraße – ein Ganzjahresreifen sollte immer greifen.

Überraschend gut schlugen sich drei der vier Ganzjahresreifen im Schnee (siehe Testtabelle). Allen voran der Testsieger Hankook Optima 4S, der mit der besten Traktion aller Kandidaten durchs Ziel ging. Beim Bremsweg lag der Goodyear Vector 4Seasons auf dem Niveau eines echten Winterreifens. Abgeschlagen der Federal Super Steel 657, der auf Schneestraßen mit nicht empfehlenswert abschnitt. Erstklassige Ergebnisse erzielten Hankook und Vredestein Quatrac 3 im Schneematschtest. Beide boten gleich gute
Sicherheitsreserven wie der dem direkten Vergleich dienende Nokian-Winterreifen.
Zwischenfazit: Im Schnee hielten die drei namhaften Ganzjahresreifen gut mit und boten eine echte Alternative.

Doch können Ganzjahresreifen auch Sommerreifen auf nasser Fahrbahn das Wasser reichen? Auch hier fiel der Unterschied erstaunlich gering aus. Der Hankook lag nur wenige Punkte hinter dem Nokian- Sommerreifen zurück. Einziger Versager auch hier der Federal. Ein ganz anderes Bild zeigte sich jedoch auf trockener Straße. Hier schlug die Stunde des klassischen Sommerreifens. Lenkpräzision und kürzeste Bremswege zeigten das machbare. Alle Allwetter-Pneus konnten hier nicht mehr vollständig überzeugen,
waren aber nicht wirklich unsicher.

Fazit des GTÜ-Tests: Ganzjahresreifen können für Kleinwagen und Kompakte durchaus eine Alternative sein. Vor allem bei überwiegenden Fahrten im städtischen Bereich genügen Ganzjahresreifen. Fahrern schneller Limousinen und Sportwagen raten die GTÜ-Reifenexperten jedoch nach wie vor zur Umrüstung im Herbst und Frühjahr. Ansprüche wie präzise Lenkreaktionen und geringer Reifenverschleiß auf sommerlichen Straßen können die getesteten Allwetterreifen allesamt nicht erfüllen.

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ADAC-Winterreifentest 2010: “Gut” durch den Winter kommen

Schnee, Matsch, Glatteis, nasse und dann wieder trockene Straßen: Das alles müssen wirklich gute Winterreifen wegstecken können. Von den 28 Modellen im aktuellen Test von ADAC und Stiftung Warentest hat zwar in der Gesamtwertung kein einziger Reifen die Bestnote “sehr gut” erreicht, in jeder der beiden untersuchten Größen gibt es jedoch drei mit “gut” bewertete Reifen, die den Autofahrer sicher durch den Winter bringen können. In der kleinen Dimension (185/65 R15 88T) sind das der Dunlop SP Winter Sport 3D MO mit der Bestnote (2,1) auf Nässe, der Goodyear UltraGrip 7+, der auf Eis recht guten
Halt entwickelt, und der Esa-Tecar Super Grip 7. Bei den größeren Reifen (225/45
R 17 91&94 H) liegen der Michelin Alpin A4, der trotz sensationell geringem Verschleiß auch noch mit der Bestnote auf Nässe aufwarten kann, der schneestarke Continental WinterContact TS830P sowie der sehr ausgewogene Dunlop SP Winter Sport 3D vorne.

Die drei “mangelhaft” abschneidenden Reifen kommen allesamt aus dem Reich der Mitte und zeigen meist gleich in mehreren Teildisziplinen katastrophale Leistungen. Dazu ein Beispiel: Bei einer Vollbremsung aus 100 km/h auf nassem Asphalt kamen der Star Performer Winter und der Westlake SW601 Snowmaster 18 beziehungsweise 22 Meter später zum Stehen als der jeweils beste Vergleichsreifen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Autos mit den Chinapneus noch mit 46,5 beziehungsweise 52,2 km/h unterwegs. Solch gravierende Unterschiede können in der Praxis darüber entscheiden, ob es zu einem Unfall kommt oder nicht.

Die beiden in der 185er-Größe getesteten Ganzjahresreifen empfehlen sich je nach Einsatzbedingungen durchaus als Alternativen zum reinen Winterreifen. Insbesondere der Goodyear Vector 4Seasons schwimmt bei hervorragenden Verschleißwerten im Mittelfeld der Spezialisten mit.

Bei der Wahl seiner Winterreifen sollte der Preis nur ein untergeordnetes Kaufargument sein. Allerdings lohnt es sich vor dem Kauf die Preise zu vergleichen. So hat der ADAC für ein und dasselbe Modell Preisspannen bis zu 34 Euro pro Reifen bei den 185ern und bis zu 81 Euro bei den teureren 225ern festgestellt.

Der ausführliche ADAC-Winterreifentest ist in der Oktoberausgabe der ADAC-Motorwelt und im Internet unter www.adac.de nachzulesen.

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